Archive for February, 2008

Zum zweiten Mal in Phnom Penh

Wednesday, February 27th, 2008

Um von der Suedkueste nach Battambang (Westkambodscha in der Naehe von Thailand) zu kommen, musste ich zuerst zurueck nach Phnom Penh fahren und bin dort noch eine Nacht geblieben. Als ich vor zwei Wochen von Kuala Lumpur nach Phnom Penh gekommen bin, kam mir die Stadt recht klein fuer eine Millionenstadt vor. Nachdem ich aber Sihanoukville und vor allem Kampot und Kep gesehen habe, wirkt Phnom Penh riesig.

In Kampot und in Kep war es sehr ruhig. Am Sonntag bin ich von Sihanoukville nach Kampot gefahren und habe mir dort ein Fahrrad geliehen mit dem ich dann nach Kep gefahren bin. In Kep gibt es fast keine geteerten Strassen und die meisten Haeuser, die ich gesehen habe, sind zerfallenen franzoesische Villen. In Kep kann man auch viele Menschen sehen, die wie richtige Khmer baden: Mit Kleidern.
Auf dem Rueckweg habe ich noch ein paar kleine Hoehlen angeschaut in denen es viele Fledermaeuse gibt, die viel Krach machen, wenn man sie mit der Taschenlampe anleuchtet.

Am naechsten Tag habe ich eine organisierte Reise auf den Phnom (Berg) Bokor gemacht. Auf etwa 1000 Metern gibt es dort Ruinen von einem franzoesischen Hotel und einer Kirche und einen wunderbaren Ausblick ins Tal bis zum Meer. Auf dem Rueckweg sind wir im Regen durch den Jungle gelaufen, aber das ist gar nicht schlimm, weil der Regen eine Weile braucht, um durch die Baeume bis zum Boden zu kommen. Schlimmer war dann, dass es immer noch geregnet hat, als wir mit dem Pickup-Truck zurueckgefahren sind. Oben auf dem Berg habe ich auch endlich mal ohne Klimaanlage gefroren!

Gruesse
Sebastian

ps: Bis jetzt musste ich alle Kommentare manuell freischalten, ich habe das jetzt geaendert und die Kommentare sollten dann hoffentlich sofort erscheinen.

Ja, ich lebe noch

Saturday, February 23rd, 2008

Nachdem sich einige Leute Sorgen gemacht haben, gebe ich mal wieder ein Lebenszeichen von mir.

Ich bin seit Montag in Suedkambodscha am Meer und habe dort einen Tauchkurs gemacht. Zwischen den zwei Praxistagen habe ich auf einer Insel uebernachtet, dort hat es mir so gut gefallen, dass ich gleich noch zwei Tage laenger geblieben bin. In der ersten Nacht war noch ein Japaner mit auf der Insel, an den zwei darauffolgenden Tagen war ich der einzige Tourist dort. Strom gab es von 18:30 bis ca 22:00 Uhr, die Dusche war ein Tonne mit Wasser und das Zimmer teilte ich mir mit einem Gecko, der etwas groesser war, als die Geckos mit denen ich mir sonst ein Zimmer teile.

Das Bungalow liegt auf dieser Insel, direkt an dem kleinen Streifen links der Bucht: Google-Maps Link. Auf der Insel lebt Bora, ein Kambodschaner, der dort als Tauchfuehrer arbeitet und sich um die Touristen in den Bungalows kuemmert (in diesem Fall um mich). Direkt daneben gibt es ein kleines Fischerdorf mit vielen kleinen Kindern, die laut “Hellooooooooo” rufen, wenn man durch das Dorf laeuft. An einem Tag war ich mit Bora und einem Mann aus dem Dorf im Jungle. Trotz Machete mussten wir irgendwann umkehren, weil unser Fuehrer keinen Weg mehr gefunden hat. Der Rueckweg ging durch ein trockenes Flussbett, wo wir vergeblich nach Schildkroeten gesucht haben. Die Tiere dort sind alle sehr scheu und laufen weg oder verstecken sich, wenn sie Menschen hoeren und ausser ein paar seltsamen Insekten und einer etwa 3 Meter langen Schlange haben wir nichts gesehen.

Morgen gehe ich nach Kampot und naechste Woche schaue ich mir die Tempel um Angkor Wat an.

Gruesse vom Meer
Sebastian

Khmer Rouge

Sunday, February 17th, 2008

Gestern habe ich mir die dunlere Seite Kambodschas Geschichte angesehen: Zuerst war ich im Tuol Sleng Museum, ein ehemaliges Gefaengnis der Roten Khmer und danach ausserhalb der Stadt in den “Killing Field”, wo die Gefangenen in Massengraebern zum Teil lebendig begraben wurden.

Einige der Generaele der Roten Khmer sind noch immer auf freiem Fuss und obwohl es zur Zeit Gerichtsverhandlungen gibt, sterben wohl die meisten, bevor das Urteil gesprochen wird.

Morgen fahre ich weiter in den Sueden und versuche zu einem Nationalpark zu gehen, um dort zu wandern. Das koennte etwas abenteuerlich werden, weil ich den Bus nach Sihanoukville auf halber Strecke verlasse und von dort aus schauen muss, wie ich die letzten 30 km weiterkomme. Wahrscehinlich muss ich dann auch endlich mal ein paar Worte Khmer lernen, was ich bis jetzt erfolgreich vermieden habe.

Gruesse aus Kambodscha
Sebastian

ps: Die Internetverbindungen sind hier recht langsam, daher gibt es im Moment keine Bilder.

Kambodscha

Friday, February 15th, 2008

Kuala Lumpur war klasse, aber es wird Zeit, dass ich mal etwas anderes als Staedte sehe. Phnom Penh wirkt fuer eine Millionenstadt recht klein. Es gibt wenig hohe Haeuser und man kann das Stadtzentrum zu Fuss erkunden. Dazu muss man sich aber erstmal daran gewoehnen, dass man nicht warten kann bis kein Auto mehr kommt um ueber die Strasse zu laufen - man laueft einfach los und versucht nicht uerbfahren zu werden. Autos gibt es wenig, dafuer um so mehr motorisierte Zeiraeder.

Es gibt hier viel Bettler, vor allem Kinder oder Eltern mit ihren Kindern, die vor allem vor den beliebten Plaetzen auf Touristensuche sind. Geht man allerdings durch kleinere Strassen, wird man oft einfach nur angelaechelte oder von Schuelern mit einem lauten “Hello” begruesst.

In ein paar Tagen fahre ich dann in den Sueden und sobald ich ein Internetcafé mit einer etwas schnelleren Verbindung finde, zeige ich auch wieder ein paar Bilder.

Gruesse aus Phnom Penh

Bilder

Tuesday, February 12th, 2008

Auf vielfachen Wunsch, gibt es jetzt endlich ein paar Bilder. Leider dauert das hochladen hier recht lange, deswegen nur ein kleine Auswahl.
http://www.flickr.com/photos/22903025@N06/

Saibai