Archive for March, 2008
Weltuntergang - oder so aehnlich
Wednesday, March 26th, 2008Gestern wollte ich gerade wieder mal schreiben, als es ploetzlich anfing zu stuermen und zu regnen, und gerade als ich mir das Unwetter anschauen wollte (der Wind brachte den Regen noch 3 Meter weit ins Internetcafe) passierte es: Stromausfall. Die Stadt war - bis auf ein paar Kerzen in den Haeusern - stockdunkel und wurde nur manchmal vom Blitz taghell beleuchtet. Im Gueshouse war ich dann froh, dass ich eine Taschenlampe dabei hatte.
Heute morgen war der Strom immer noch weg und ich bin mit dem Fahrrad durch die Gegend gefahren. Unterwegs abe ich dann den Grund fuer den Stromausfall gefunden:

Und es gibt noch mehr Bilder…
Mit meinen Eltern in Nordlaos
Sunday, March 23rd, 2008Nach zwei Wochen in Laos komme ich endlich dazu mal wieder zu schreiben.
Nachdem ich vom Sueden recht schnell ueber Pakse, Vientiane und Vang Vieng in den Norder gefahren bin, habe ich mich vor einer Woche mit meinen Eltern in Luang Prabang getroffen. Dort haben wir einen kleinen Ausflug zu einem Wasserfall und eine Bootsfahrt (mit Zwischenstop, weil der Tank leer war) auf dem Mekong gemacht. Danach ging es weiter nach Norden bis Muang Sing an der Chinesischen Grenze. Wir bescuhten den Markt und wanderten durch ein paar Doerfer der Bergvoelker. Abends uebernachteten wir in Luang Nam Tha, wo wir am naechsten Morgen zu einer zweitaegigen Wanderung mit Uebernachtung in einem Akha-Dorf starteten. Heute haben wir uns wieder voneinander getrennt und meine Eltern fahren weiter in den Sueden bis nach Vientiane.
Laos ist sehr schoen und ich werde mein 30-Tage Visum voll ausnutzen und habe dann noch etwa 3 Wochen Zeit um Vietnam zu sehen.
Bolaven Plateau
Friday, March 14th, 2008Viertausend Inseln im Mekong
Wednesday, March 12th, 2008Die ersten zwei Naechte in Laos verbrachte ich auf Don Det, einer der angeblich 4000 Inseln, die es in der Trockenzeit hier im Mekong gibt. Waehrend der Regenzeit sind die kleinen Inseln unter Wasser und der Mekong wird dann 14 Kilometer breit. Die grossen Inseln sind dauerhaft bewohnt und auf manchen gibt es Bungalows oder kleine Hotels. Mit Ole, den ich im Bus kennegelernt hatte, nahm ich ein Bungalow fuer knapp 3 Euro pro Nacht. Tagsueber waren wir auf der Insel wandern und am Abend fuhren wir mit Kayaks durch den Mekong. Nach Sonnenuntergang sammeln sich auf Don Det Einheimische und Touristen mit Whiskey, Cola und Gitarren am Strand, bis die Polizei kommt und die Sperrstunde durchsetzt. Danach kann man noch gemuetlich vor den Bungalows in den Haengematten liegen.