Viertausend Inseln im Mekong
Die ersten zwei Naechte in Laos verbrachte ich auf Don Det, einer der angeblich 4000 Inseln, die es in der Trockenzeit hier im Mekong gibt. Waehrend der Regenzeit sind die kleinen Inseln unter Wasser und der Mekong wird dann 14 Kilometer breit. Die grossen Inseln sind dauerhaft bewohnt und auf manchen gibt es Bungalows oder kleine Hotels. Mit Ole, den ich im Bus kennegelernt hatte, nahm ich ein Bungalow fuer knapp 3 Euro pro Nacht. Tagsueber waren wir auf der Insel wandern und am Abend fuhren wir mit Kayaks durch den Mekong. Nach Sonnenuntergang sammeln sich auf Don Det Einheimische und Touristen mit Whiskey, Cola und Gitarren am Strand, bis die Polizei kommt und die Sperrstunde durchsetzt. Danach kann man noch gemuetlich vor den Bungalows in den Haengematten liegen.
Don Det

Bueffel im Mekong

Trinken und musizieren mit den Einheimischen

In Laos ist alles sehr ruhig. Auf das Essen und trinken muss man recht lange warten und sogar die Tiere wirken viel gelassener als in Kambodscha. Wenn man ein bisschen Geduld mitbringt ist das dann sehr entspannend und ich musste mich ueberwinden nur einen Tag dort zu bleiben und bin jetzt in Pakse. Morgen schauen wir uns ein paar Wasserfaelle und eine Kaffeeplantage auf dem Bolaven Plateau an und fahren dann mit dem Nachtbus nach Vientiane.
April 4th, 2008 at 4:17 am
Hallo Sebastian!
Vielleicht erinnerst du dich noch an mich. Ich studiere mit Vanessa in Singapore…
Also du, ich ueberlege mir gerade, im Mai mit meiner Freundin nach Laos/Vietnam zu gehen und dachte, vielleicht kannst du mir kurz einen Tipp geben, ob es fuer knapp drei Wochen ueberhaupt lohnt, in beide Gebiete zu reisen. bzw. was du mir empfiehlst. Eher Laos oder eher Vietnam? Falls Laos: Wie bist du ins und aus dem Land gereist? Und in welche Richtung geht man besser (Nord nach Sued oder vice versa)?
Ich waere dir riesig dankbar fuer eine kleine Antwort, so ein drei-vier-Minuten-Email wuerde mir schon voellig reichen!
Beste Gruesse aus dem Vorpruefungsstress! Silvio